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 en-wir-zurueck-in-die-zukunft/
LOCATION:Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück
SUMMARY:Baukulturgespräche – Müssen wir zurück in die Zukunft?
DESCRIPTION;ALTREP="data:text/html,%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragrap
 h%22%3Emit%20Prof.%20Claudia%20Schmidt%20%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20cla
 ss%3D%22wp-block-paragraph%22%3EIn%20diesem%20Jahr%20steht%20das%20Thema%
 20Innenstadt%20im%20Fokus%20der%20Baukulturgespr%C3%A4che%20Osnabr%C3%BCc
 k.%20Unsere%20Innenst%C3%A4dte%20wurden%20%C3%BCber%20Jahrzehnte%20aussch
 lie%C3%9Flich%20vom%20Handel%20dominiert.%20Dieses%20monostrukturelle%20G
 esch%C3%A4ftsmodell%20stirbt%20jetzt%2C%20insbesondere%20durch%20neue%20d
 igitale%20Angebote%20und%20steigende%20Ums%C3%A4tze%20im%20Onlinehandel.%
 20Deswegen%20stirbt%20aber%20nicht%20das%20Stadtzentrum.%20Mit%20einer%20
 individuellen%2C%20lebendigen%20Mischung%20aus%20Handel%2C%20Gastronomie%
 2C%20B%C3%BCro%2C%20Kultur%20und%20Wohnen%20m%C3%BCssen%20sich%20unsere%2
 0Innenst%C3%A4dte%20neu%20erfinden%20und%20die%20austauschbare%2C%20immer
 %20gleiche%2C%20durch%20internationale%20Marken%20gepr%C3%A4gte%20Filiali
 sten-Einkaufsstra%C3%9Fe%20abl%C3%B6sen.%20Die%20Baukulturgespr%C3%A4che%
 20Osnabr%C3%BCck%202022%20sollen%20aufzeigen%2C%20welche%20Rolle%20die%20
 Baukultur%20bei%20diesem%20Wandel%20spielt%2C%20wie%20Architektur%20und%2
 0Freiraumplanung%20die%20positive%20Entwicklung%20der%20Innenst%C3%A4dte%
 20f%C3%B6rdern%20k%C3%B6nnen%20und%20wie%20eine%20ausgewogene%20Entwicklu
 ng%20von%20Innenstadt%20und%20Quartiersentwicklung%20gefunden%20werden%20
 kann.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3EM%C3
 %BCssen%20wir%20zur%C3%BCck%20in%20die%20Zukunft%3F%3Cbr%3EDas%20Kaufhaus
 %20als%20autonome%2C%20skulpturale%20Form%20in%20einer%20flie%C3%9Fenden%
 20Stadtlandschaft%20tauchte%20w%C3%A4hrend%20der%20zweiten%20Nachkriegsmo
 derne%20in%20der%20Stadt%20auf.%20Wie%20wirkt%20sich%20eine%20hermetische
 %20Gro%C3%9Fform%20auf%20die%20Hoh%C3%A4renz%20des%20Stadtbildes%20und%20
 auf%20die%20Attraktivit%C3%A4t%20und%20Lebendigkeit%20des%20%C3%B6ffentli
 chen%20Raumes%20aus%3F%3Cbr%3EDie%20Architektur%20der%20Europ%C3%A4ischen
 %20Stadt%20war%20bis%20ins%20erste%20Viertel%20des%2020.%20Jahrhunderts%2
 0als%20Kulisse%20f%C3%BCr%20den%20%C3%B6ffentlichen%20Raum%20entworfen.%2
 0Die%20Gliederung%20der%20Fassade%20trug%20Rechnung%20mit%20der%20Perspek
 tive%20ihrer%20Betrachter.%20Auch%20die%20f%C3%BCr%20ihre%20Zeit%20spekta
 kul%C3%A4ren%20Bauten%20der%20fr%C3%BChen%20Konsumtempel%20folgten%20dies
 em%20Prinzip.%20Was%20k%C3%B6nnen%20wir%20von%20den%20Bauten%20der%20Bell
 e%20Epoque%20lernen%20f%C3%BCr%20die%20Neunutzung%20und%20Umgestaltung%20
 solcher%20Gro%C3%9Fimmobilien%3F%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22w
 p-block-paragraph%22%3EDie%20Referentin%3Cbr%3EClaudia%20Schmidt%20studie
 rte%20Architektur%20an%20der%20RWTH%20Aachen.%20Nach%20ersten%20Arbeitser
 fahrungen%20bei%20Angelis%20in%20K%C3%B6ln%20und%20David%20Chipperfiled%2
 0Architects%20in%20London%20gr%C3%BCndete%20sie%202000%20das%20B%C3%BCro%
 20MIR%20architekten%20in%20den%20Niederlanden.%20Es%20begann%20mit%20hoch
 wertigen%20Wohnprojekten%2C%20oft%20in%20Holzbauweise.%20Hinzu%20kam%20da
 s%20Planen%20und%20Bauen%20im%20oft%20denkmalgesch%C3%BCtzten%20Bestand%2
 C%20und%20die%20Arbeit%20in%20Gestaltungsbeir%C3%A4ten.%3Cbr%3ESeit%20202
 0%20hat%20Claudia%20Schmidt%20eine%20Vertretungsprofessur%20an%20der%20Ho
 chschule%20M%C3%BCnchen%20inne.%20In%20den%20Themenfeldern%20Bauen%20im%2
 0Bestand%20sowie%20Entwerfen%20und%20Geb%C3%A4udetypologie%20erforscht%20
 sie%20mit%20Studierenden%20obsolete%20Typologien%20und%20ihre%20Zukunftsf
 %C3%A4higkeit.%3C%2Fp%3E%0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%
 22%3EWeitere%20Baukulturgespr%C3%A4che%202022%20finden%20statt%3C%2Fp%3E%
 0A%0A%0A%0A%3Cp%20class%3D%22wp-block-paragraph%22%3Eam%2013.%20September
 %2C%20Daniel%20Fuhrhop%20%22%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fbaukultur-os.d
 e%2Fveranstaltungen%2Fbaukulturgesprache-daniel-fuhrhop%22%20target%3D%22
 _blank%22%20rel%3D%22noreferrer%20noopener%22%3EDas%20Stadtzentrum%20weit
 er%20denken%3C%2Fa%3E%22%3Cbr%3Eam%202.%20November%2C%20Caspar%20Schmitz-
 Morkramer%20%22%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fbaukultur-os.de%2Fveranstal
 tungen%2Fbaukulturgesprache-caspar-schmitz-morkramer%22%3ERetail%3C%2Fa%3
 E%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fbaukultur-os.de%2Fveranstaltungen%2Fbauku
 lturgesprache-caspar-schmitz-morkramer%22%20target%3D%22_blank%22%20rel%3
 D%22noreferrer%20noopener%22%3E%20%3C%2Fa%3E%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%
 2Fbaukultur-os.de%2Fveranstaltungen%2Fbaukulturgesprache-caspar-schmitz-m
 orkramer%22%3Ein%20Transition%20%E2%80%93%20Verkaufswelten%20im%20Umbruch
 %3C%2Fa%3E%22%3Cbr%3Eam%2024.%20November%2C%20Prof.%20Dr.%20Thorsten%20B%
 C3%BCrklin%20%22%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fbaukultur-os.de%2Fveransta
 ltungen%2Fbaukulturgesprache-thorsten-buerklin%22%20target%3D%22_blank%22
 %20rel%3D%22noreferrer%20noopener%22%3EDie%20Innenstadt%20denken.%20Die%2
 0Innenstadt%20leben.%3C%2Fa%3E%22%3C%2Fp%3E%0A":mit Prof. Claudia Schmidt
 \n\nIn diesem Jahr steht das Thema Innenstadt im Fokus der Baukulturgespr
 äche Osnabrück. Unsere Innenstädte wurden über Jahrzehnte ausschließ
 lich vom Handel dominiert. Dieses monostrukturelle Geschäftsmodell stirb
 t jetzt\, insbesondere durch neue digitale Angebote und steigende Umsätz
 e im Onlinehandel. Deswegen stirbt aber nicht das Stadtzentrum. Mit einer
  individuellen\, lebendigen Mischung aus Handel\, Gastronomie\, Büro\, K
 ultur und Wohnen müssen sich unsere Innenstädte neu erfinden und die au
 stauschbare\, immer gleiche\, durch internationale Marken geprägte Filia
 listen-Einkaufsstraße ablösen. Die Baukulturgespräche Osnabrück 2022 
 sollen aufzeigen\, welche Rolle die Baukultur bei diesem Wandel spielt\, 
 wie Architektur und Freiraumplanung die positive Entwicklung der Innenst
 ädte fördern können und wie eine ausgewogene Entwicklung von Innenstad
 t und Quartiersentwicklung gefunden werden kann.\n\nMüssen wir zurück i
 n die Zukunft?Das Kaufhaus als autonome\, skulpturale Form in einer flie
 ßenden Stadtlandschaft tauchte während der zweiten Nachkriegsmoderne in
  der Stadt auf. Wie wirkt sich eine hermetische Großform auf die Hohäre
 nz des Stadtbildes und auf die Attraktivität und Lebendigkeit des öffen
 tlichen Raumes aus?Die Architektur der Europäischen Stadt war bis ins er
 ste Viertel des 20. Jahrhunderts als Kulisse für den öffentlichen Raum 
 entworfen. Die Gliederung der Fassade trug Rechnung mit der Perspektive i
 hrer Betrachter. Auch die für ihre Zeit spektakulären Bauten der frühe
 n Konsumtempel folgten diesem Prinzip. Was können wir von den Bauten der
  Belle Epoque lernen für die Neunutzung und Umgestaltung solcher Großim
 mobilien?\n\nDie ReferentinClaudia Schmidt studierte Architektur an der R
 WTH Aachen. Nach ersten Arbeitserfahrungen bei Angelis in Köln und David
  Chipperfiled Architects in London gründete sie 2000 das Büro MIR archi
 tekten in den Niederlanden. Es begann mit hochwertigen Wohnprojekten\, of
 t in Holzbauweise. Hinzu kam das Planen und Bauen im oft denkmalgeschütz
 ten Bestand\, und die Arbeit in Gestaltungsbeiräten.Seit 2020 hat Claudi
 a Schmidt eine Vertretungsprofessur an der Hochschule München inne. In d
 en Themenfeldern Bauen im Bestand sowie Entwerfen und Gebäudetypologie e
 rforscht sie mit Studierenden obsolete Typologien und ihre Zukunftsfähig
 keit.\n\nWeitere Baukulturgespräche 2022 finden statt\n\nam 13. Septembe
 r\, Daniel Fuhrhop "Das Stadtzentrum weiter denken"am 2. November\, Caspa
 r Schmitz-Morkramer "Retail in Transition – Verkaufswelten im Umbruch"a
 m 24. November\, Prof. Dr. Thorsten Bürklin "Die Innenstadt denken. Die 
 Innenstadt leben."
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DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20221006T180000
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